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Kaufberatung Kameraobjektive

 

1. Die Augen der Kamera

Kaufberatung Kameraobjektive

Objektive sind wie Spezialbrillen, mit denen Sie Ihre Fotokamera optimal an unterschiedliche Situationen anpassen können, um stets die beste Bildqualität zu bekommen. Einen praktischen Kompromiss für alle, die nur ein Objektiv mit sich herumtragen möchten bilden Multitalente, also Zoomobjektive, die für alle Situationen gerüstet sind und Motive in unmittelbarer Nähe genauso formatfüllend einfangen können wie weit entfernte Szenen.

Mithilfe von guten Objektiven können Sie eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) und auch eine Systemkamera ordentlich aufwerten und eine höhere Bildqualität erreichen, als bei normaler Digitalkamera oder vom Smartphone.

Allerdings können Sie nicht jedes Objektiv mit jeder Kamera verwenden, lesen Sie deshalb diese Kaufberatung und erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl eines Kameraobjektivs achten sollten. (pr)

 

2. Den Anwendungszweck bestimmen

 

Bevor Sie auf die Suche nach einem geeigneten Spielpartner für die Kamera gehen, gilt es zunächst zu entscheiden, wofür Sie ein neues Objektiv einsetzen möchten und was Sie wo damit überwiegend fotografieren werden. Um für diesen Zweck ein geeignetes Objektiv zu winden, ist es dann wichtig, die Vorstellungen in technische Angaben zu übersetzen, nach denen die Objektive angeboten werden.

Denn an ihnen lässt sich ablesen, ob es sich um ein Weitwinkel-, ein Normal oder ein Teleobjektiv handelt. Genauso ist ersichtlich, ob es sich problemlos bei schummrigem Licht einsetzen lässt, ohne auf einen Blitz zugreifen zu müssen oder auf einen Bildstabilisator angewiesen zu sein. Für viele ebenfalls wichtig: Deckt ein Objektiv einen ganzen Bereich ab, also lässt sich damit auch zoomen, oder sind Sie auf eine feste Einstellung begrenzt?

 

 

3. Brennweite und Verlängerungsfaktor

Kaufberatung Kameraojektive

Welcher Teil eines Motivs in die Kamera gelangt, gibt die Brennweite an. Hier lesen Sie den zu fotografierenden Ausschnitt sowie eine mögliche Vergrößerung ab. Die Brennweite ist in Millimeter (mm) angegeben. Ein niedriger Wert, etwa 28 mm, entspricht dabei einer weitwinkligen Aufnahme, während ein hoher Wert, etwa 140 mm, für eine starke Vergrößerung steht, also weit Entferntes an den Betrachter heranholt.

Der Sensor einer Digitalkamera kann im Vergleich zur analogen Kleinbildkamera oftmals nur einen Ausschnitt des Gesamtbildes aufnehmen, was sich wie eine Verlängerung der Brennweite auswirkt. Um wie viel sich die Brennweite verlängert, gibt der Verlängerungs- oder auch Crop-Faktor an. Dessen Größe errechnet sich aus dem Verhältnis der Sensorgröße zum Kleinbildformat, meist liegt er zwischen 1,5 und 2. Typischerweise weisen Nikon-Kameras einen Faktor von 1,5, Pentax 1,55, Canon 1,6 und Olympus von 2 auf.

Tipp: Bei Vollformatkameras ist der Sensor genauso groß wie ein Kleinbild. Hier entfällt das Umrechnen.

4. Vorteil: Hohe Lichtstärke

Die Lichtstärke eines Objektivs ist ein wichtiger Faktor. Sie gibt an, wie viel des Lichts, das vorne auf das Objektiv trifft, hinten beim Sensor noch ankommt. Je niedriger der Wert, desto weniger Licht geht verloren, und umso länger können Sie guten Gewissens ohne Blitzlicht fotografieren.

Von einem lichtstarken Objektiv spricht man etwa ab dem Wert f2.8. Dieser wird meist im Verhältnis zur Brennweite angegeben, was dann 1:2.8 ergibt. Weiterer Vorteil hoher Lichtstärke: Sie können mit großen Blenden arbeiten und damit besser Objekte und Personen freistellen, da die Tiefenschärfe bei kräftigerem Licht geringer ist. Freistellen bedeutet, dass ein Bildaspekt scharf abgebildet ist, während der gesamte Rest unscharf bleibt.

 

5. Alleskönner oder Spezialisten?

Manche Anwender möchten den ständigen Wechsel der Objektive gerne vermeiden und lieber immer nur mit einem fotografieren. Hier stellt sich die Frage, ob Sie mit einer Brennweite zufrieden sind oder einen mehr oder weniger großen Brennweitenbereich abdecken möchten.

Wer zu einem Zoomobjektiv greift, sollte wissen, dass er damit einige Kompromisse eingeht. Der Vorteil solch eines Zooms ist zunächst, dass Sie kaum weite Wege gehen müssen, um ein Motiv formatfüllend vor die Linse zu bekommen. Nachteile sind unter anderem eine geringere Lichtstärke, mögliche Bildverzerrungen und Unschärfen.

Weniger Komfort, dafür aber eine höhere Bildqualität, verspricht eine Lösung für alle, die eher bereit sind, Objektive zu wechseln oder sich auf nur eine Brennweite zu beschränken. Grund: Hier werden nur die für die Schärfeeinstellung nötigen Linsen bewegt, alle anderen sind fest auf ihrem Platz und für die jeweilige Brennweite optimiert.

 

Tipp: Objektive, die mithilfe eines Ultraschallmotors fokussieren, arbeiten deutlich schneller und leiser als solche mit Elektromotor.

6. Der richtige Anschluss

Kaufberatung Kameraobjektive Anschlüsse

Leider können Sie nicht jedes am Markt erhältliche Objektiv an jede Kamera schrauben. Denn beim Anschluss (Bajonett) und den Steuerkontakten kochen die Kamerahersteller ihr eigenes Süppchen.

Um es den Käufern leichter zu machen, hat man ein Bajonettsystem entwickelt, das mehrere Hersteller unterstützen, das Four-Thirds-System. Es gibt mit Micro-Four-Thirds auch eine kleinere Alternative. Beide sind nicht untereinander kompatibel. Allerdings: Micro-Four-Thirds-Kameras können mithilfe eines Adapters auch Four-Thirds-Objektive verwenden. Umgekehrt funktioniert das jedoch nicht.

 

 

 

7. Praktischer Mehrwert

Manches Extra kann bei Kameraobjektiven einen entscheidenden Mehrwert geben. Dazu zählt beispielsweise ein Bildstabilisator, der leichtes Verwackeln ausgleichen kann. Das ist vor allem praktisch, wenn die Kamera keinen entsprechenden Verwacklungsschutz hat. Gut zu wissen: Aktiver Verwacklungsschutz in Kamera und Objektiv hilft nicht besser, sondern führt eher zu Problemen.

Mit aufschraubbaren Filtern fügen Sie Bildeffekte schon bei der Aufnahme hinzu. Oftmals erreichen Sie ein vergleichbares Resultat aber auch mit nachträglicher Bildbearbeitung. Praktisch kann ein neutraler Filter als Schutz für das Objektiv sein. Einen vergleichbaren Schutz erreichen Sie auch mit der oftmals zum Lieferumfang zählenden Sonnenblende.

Für rauen Einsatz sind Objektive mit Wasser- und Staubschutz eine gute Wahl. Ihre Kamera sollte selbstredend ebenso geschützt sein.

 

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16.12.2018 11:40:19