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Mikrofone für Foto / Video

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Kaufberatung Mikrofone für Foto / Video

 

1. Aufnahme, bitte: Das sollten Sie über Mikrofone wissen!

Kaufberatung Mikrofone

Wer Töne aufnehmen möchte, besonders Sprache oder Gesang, benötigt ein Mikrofon. So viel ist klar. Aber welches? Es gibt große, kleine, drahtlose, kabelgebundene, solche zum Anstecken und einige andere mehr. Dazu kommen fast genauso viele unterschiedliche Anwendungszwecke. Diesen sollte man bei der Mikrofonauswahl so gut es geht gerecht werden, um optimale Ergebnisse zu bekommen und spätere Enttäuschungen zu vermeiden.

Möchte man bei Videoaufnahmen hochwertigeren Ton, als das integrierte Mikrofon liefert, um etwa Motorgeräusche von der Videokamera nicht mit aufzeichnen zu müssen, greift man am besten zu einem Mikrofon, das sich am Kameragehäuse befestigen lässt. Oft hat der Kamerahersteller entsprechende Versionen selbst im Programm.

Ein externes Mikrofon erhöht nicht nur die Tonqualität, es erlaubt auch, Töne gezielter aufnehmen zu können. So ist es möglich, das Mikrofon in die Hand zu nehmen und auf eine bestimmte Situation auszurichten.

Auch wenn es gute Mikrofone gibt, die sich universell einsetzen lassen, sind doch nicht alle für jeden Einsatzzweck gleich gut geeignet. Zudem gibt es auch bei den Allroundern Unterschiede in Qualität und Ausstattung. Und ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch, dass man das beste Mikrofon für die persönlichen Zwecke bekommt. Am Markt gibt es sehr viele unterschiedliche Typen, deren Preisspanne vom Taschengeldbudget bis weit über hundert Euros reicht. Nur wer weiß, worauf es bei der Auswahl ankommt, findet zielsicher das beste Mikrofon für die eigenen Bedürfnisse.

 

2. Mikrofontypen

Man unterscheidet Mikrofone unter anderem nach dem Bereich, in dem sie Töne wahrnehmen. Dieser nimmt je nach Konstruktion verschiedene Formen an und unterteilt damit die unterschiedlichen Typen. So spricht man von Kugel-, Nieren- und Richtrohrmikrofonen, die je nach Anwendungsgebiet spezifische Vor- und Nachteile haben.

Kugelmikrofone

Wie der Name andeutet, nimmt dieser Mikrofontyp Töne kugelförmig im gesamten Umkreis des Mikrofonkopfes auf. Das macht diesen Typ zu einem kleinen Allroundtalent, das universell einsetzbar ist. Denn hat der Sprecher das Mikrofon nahe an den Lippen, klingt die Stimme recht intim. Umgebungsgeräusche sind nur schwach wahrnehmbar. Entfernt er das Mikrofon, verstärken sich die Umgebungsgeräusche, sodass man damit die Möglichkeit hat, Atmosphäre einzufangen.

Kugelmikrofone sind relativ unempfindlich gegenüber unerwünschten Nebengeräuschen, etwa verursacht durch Wind oder eine haltende Hand. Darüber hinaus gibt es keinen Nahbesprechungseffekt. Läge dieser vor, würden tiefe Töne abhängig vom Abstand zum Mikrofon unterschiedlich stark aufgenommen werden. Wäre das Mikrofon nahe an der Geräuschquelle, käme es zu aufgeblähten Bässen, bei zu großem Abstand gingen dementsprechend die tiefen Töne verloren.

Nierenmikrofone

Bei diesem Typ gleicht der Aufnahmebereich der Form einer Niere. Es gibt unterschiedlich stark ausgeprägte Versionen, bei denen die für diese Bauform typischen Merkmale unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Verwandt sind etwa auch Mikrofone mit herzförmigem, kardioidem, Aufnahmebereich. Wir beschränken die Beschreibung hier auf die generelle Funktionsweise.

Der Aufnahmebereich eines Nierenmikrofons erstreckt sich nicht mit großem Abstand um den gesamten Mikrofonkopf, sondern konzentriert sich in der Regel eng um diesen herum und weitet sich nach vorne. Idealweise spricht man folglich direkt von oben in diesen Typen hinein. Eine besonders stark ausgeprägte Nierenform, auch Superniere genannt, nimmt quasi nur den Bereich mittig vor dem Mikrofonkopf auf. Andere Spezialformen haben sogar zwei Einfallskegel für den Ton.

Nierenmikrofone muss man zum Sprechen näher vor den Mund halten als Kugelmikrofone. Dadurch klingt die Aufnahmesituation intimer und vermittelt dem Zuhörer das Gefühl, näher am Geschehen dran zu sein. Nebengeräusche haben dadurch relativ geringe Möglichkeit, die Aufnahme zu stören. Somit ist ein Nierenmikrofon gut für laute Umgebungen geeignet, da das Mikrofon den Sprecher gut vom Umgebungslärm abgrenzt. Auch hallenden Räumen kann solch ein Mikrofon den Schrecken nehmen.

Winkel wichtig

Man muss aber sehr genau auf den Winkel zur Tonquelle achten, denn schräg auftreffende Geräusche klingen deutlich schlechter als direkt von vorne einfallende. Damit ist es nur bedingt für Interviews geeignet, da man das Mikrofon nicht immer optimal halten kann und auch damit rechnen muss, dass sich der Interviewpartner bewegt.

Auch wenn ein Nierenmikrofon Nebengeräusche effektiv ausblenden kann, ist es doch anfälliger gegenüber Wind- und Handgeräuschen als ein Kugelmikrofon. Zudem gibt es hier einen Nahbesprechungseffekt, was dazu führt, dass man nicht nur auf den richtigen Winkel, sondern auch auf den idealen Abstand zum Mikrofon achten muss.

Richtrohrmikrofone

Hierbei handelt es sich um dünne Mikrofone, die Töne in großer Entfernung gezielt einfangen können. Man kennt sie beispielsweise aus Spionagefilmen. Dort nutzen Agenten Richtrohrmikrofone, um Gespräche in Entfernung zu belauschen. Diesen Mikrofontyp nutzen aber auch Reporter, die einen gewissen Mindestabstand zur Interviewperson halten müssen. Auch bei Filmaufnahmen findet dieser Typ Verwendung, wenn die Darsteller kein angeklemmtes Mikrofon haben und das aufnehmende Mikrofon nicht im Bild erscheinen darf.

Ist solch ein Mikrofon exakt ausgerichtet, sind kaum Störgeräusche wahrnehmbar. Bei schlechter Ausrichtung sinkt die Tonqualität allerdings rapide ab. Aufgrund der Ausrichtung in die Ferne eignen sich Richtrohrmikrofone nicht für Aufnahmen in unmittelbarer Nähe. Dort käme es zu einem sehr kräftigen Nahbesprechungseffekt. Außerhalb geschlossener Räume ist dieser Typ nur bedingt einsetzbar, da er sehr windanfällig ist. Nur ein spezieller, aufwendig verarbeiteter und somit teurer Windschutz könnte hier Abhilfe schaffen.

3. Stereo oder mono

Als Laie ist man geneigt, intuitiv zu einem Stereo-Mikrofon zu greifen. Immerhin hört man Musik mindestens in stereo oder sogar raumfüllend; mono gilt als antiquiert, als Technik von gestern. Doch so einfach ist es hier nicht. Im professionellen Bereich, beim Fernsehen oder in Musikstudios gibt man häufig mono arbeitenden Mikrofonen den Vorzug.

Der Grund liegt darin, dass bei einer Stereoaufnahme, die Stimme über zwei Kanäle aufgenommen wird und meist nicht absolut gleichmäßig pro Kanal aufgenommen werden kann, da sich ein Sprecher oder Sänger bewegt. In solch einem Fall käme es beim Abhören dazu, dass die Stimme zwischen den Lautsprechern hin- und herschwänge. Das würde Unruhe in das Klangbild bringen und kann Zuhörer verwirren. Noch schlimmer kann es werden, wenn ein Mikrofon im Raumklangformat aufnimmt, wie es manche PC-Mikrofone machen.


Tipp: Wer Musik aufnimmt und Instrumente und Gesang einzeln einspielt, kann bei einem Monosignal die Sänger später exakt platzieren. Nimmt man jedoch alles gleichzeitig auf, sollte man ein Stereomikrofon wählen, da man nur eine Tonspur bekommt und den oder die Sänger nicht mehr anders anordnen kann.

4. Anschlüsse

Bei Mikrofonen trifft man meist auf drei verschiedene Steckkontakte: kleine Klinkenstecker, große Klinkenstecker und XLR-Anschlüsse. Letztere trifft man eigentlich nur im professionellen Umfeld, wo man mittels XLR-Steckern Verstärker, Lautsprecher und Mikrofone verkabelt. Für den Anschluss eines Mikrofons an den PC, eine Videokamera oder einem MP3-Player ist XLR ungeeignet.

Üblich bei kleinen und günstigen Mikrofonen ist der kleine Klinkenstecker, wie man ihn etwa an Kopfhörern für MP3-Player findet. Mit 3,5 Millimeter Durchmesser findet er auch an einem Camcorder oder der Soundkarte eines Computers Anschluss. Die große Version ist mit 6,5 Millimeter nicht nur dicker, sondern auch deutlich länger. Diesen Stecker trifft man bei dickeren und auch abgeschirmten kabeln.

5. Tonqualität

Damit das aufgenommene Signal so natürlich wie möglich klingt, sollten verschiedene Bedingungen erfüllt sein. So ist etwa ein niedriger Rauschpegel für reinen, klaren Ton wichtig (siehe Kapitel „Unterschiedliche Wandler“). Damit es bei hohen Lautstärken nicht zu unschönen Verzerrungen kommt, sollte das Mikrofon zudem hohem Schalldruck von mindestens 90 Dezibel oder mehr standhalten können.

Für die Qualität der Geräuschwahrnehmung ist die Empfindlichkeit wichtig. Sie wird zumeist in zwei unterschiedlichen Maßeinheiten angegeben: in mV/Pa (Millivolt pro Pascal) und dB (Dezibel). Bei ersterem Wert gilt, je höher die Zahl, desto lauter das Mikrofon. Bei letzterem Wert gilt das zwar auch, doch da dieser Wert stets negativ angegeben ist, lauert hier eine Fehlerquelle: So sind –50 Dezibel lauter als –60 Dezibel.

Problem: US-Wert

Weitere mögliche Fehlerquelle: In den USA liegt nicht die Einheit mV/Pa bei der Dezibelangabe zugrunde sondern dyn/cm2. Die darauf basierenden Dezibelwerte sind niedriger (höhere negative Ziffer). So entsprechen etwa -60 dB auf Basis von mV/Pa ungefähr -80 dB auf Basis von dyn/cm2. Das ist vor allem dann problematisch, wenn Hersteller bei den technischen Angaben die Werte des Produzenten unverändert übernehmen und nicht den korrekten Bezug angeben. Denn die Produktion findet häufig in Asien statt. Dort verwendet man nicht selten den US-Wert. Hier hilft nur, die technischen Daten genau zu studieren und bei Unklarheiten sich eventuell direkt an den jeweiligen Hersteller zu wenden.

Störungen ausblenden

Um bei Außenaufnahmen Windgeräusche und andere Töne ausblenden, beziehungsweise absenken zu können, sollten für das Mikrofon Schaumstoffhülsen oder ein vergleichbarer Schutz verfügbar sein. Schön, wenn so etwas bereits mit im Karton liegt. Für Mikrofone mit Standardbauform ist solch ein Schutz stets erhältlich, etwas schwieriger kann sich die Suche für Geräte mit Sonderbauformen gestalten.

Ebenfalls hilfreich gegen akustische Störungen sind integrierte Filter. Sie können Wind- oder auch Atemgeräusche unterdrücken sowie Knackser unterbinden. Wichtig ist ein Schutz vor Popplauten, auch Explosivlaute genannt. Sie entstehen beispielsweise beim Aussprechen der Buchstaben P, B, T und auch D. Kann man zudem den Aufnahmepegel senken, hilft das bei lauten Umgebungen, unangenehme Verzerrungen zu vermeiden. Gut ausgestattete Mikrofone können das in unterschiedlichen Stufen. Auch praktisch: ein Low-Cut- oder Hi-Pass-Schalter. Dieser senkt den Bass ab und hilft so Brummen, Rumpeln und Trittschall auszublenden.


 

6. Tipps

Es ist leider ein weit verbreitetet Unsitte in ein Mikrofon zu pusten oder mit dem Finger drauf zu schlagen, um zu testen, ob es aktiv oder angeschaltet ist. So etwas sollte man möglichst nicht machen. Denn ein Mikrofon ist so aufgebaut, dass es Schall, also Bewegungen der Luft, in elektrische Signale umwandelt. Die dazu nötige Membran muss sehr empfindlich sein. Ein Schlag oder ein Pusten wirkt auf diese wie ein Hurrikan und kann sie zerstören. Die angeschlossene Elektronik kann dadurch ebenfalls Schaden nehmen, genauso wie Ihr Trommelfell, falls Sie den Ton über einen Kopfhörer kontrollieren. Besser man spricht einige belanglose Worte zum Test in das Mikrofon.

Kabelkontrolle

Verwendet man ein Handmikrofon mit Kabel, sollte man sich angewöhnen, mit diesem stets eine Schlaufe um die Hand zu machen. Grund: So kann das Kabel keine ungewollten Bewegungsgeräusche verursachen oder starker Zug darauf unabsichtlich den Stecker ziehen.


Tipp: Um unangenehmen Hall zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass es am Aufnahmeort schallschluckende Gegenstände wie Teppiche, Gardinen oder Ähnliches gibt. Lässt sich ein leichtes Echo nicht vermeiden, setzen Sie ein Mikrofon mit Nierencharakteristik ein.

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