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Grafikkarten PCI Express (742):

Grafikkarten beim Testsieger entdecken und günstig online bestellen. Alle Leistungsstufen bis zu Enthusiasten-Grafikkarten für Profi-Gamer.
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Kaufberatung Grafikkarten

Auf diese Punkte sollten Sie vor dem Kauf einer Grafikkarte achten:

1. Einsatzbereiche

Welche Grafikkarte Sie kaufen sollten, richtet sich vor allem nach der Art Ihrer genutzten Anwendungen und Ihren Ansprüchen an die Leistung des gesamten PC-Systems. Welcher Typ sind Sie?

Falls Sie Ihren PC ausschließlich für Textverarbeitung und zum Surfen nutzen, sollten Sie Ihr Augenmerk lieber auf andere Ausstattungsmerkmale als die Grafikkarte legen. Hierzu gehört beispielsweise eine SSD-Festplatte, mit der Ihr System rasch startet und in kürzester Zeit einsatzbereit ist.

Office und Surfen

Ein PC, der ausschließlich für Internet und Büroarbeiten genutzt wird, benötigt deutlich weniger Grafikleistung als ein System für aktuelle Spiele oder gar für VR-Anwendungen. Reicht bei einem reinen Office-Rechner oft die in aktuellen CPUs integrierte Grafiklösung aus, muss eine Gaming-Grafikkarte eine deutlich höhere Leistung erbringen.

 

Casual-Gaming

Wenn der Rechner grafisch gefordert wird, schlägt die Stunde der dedizierten Grafikkarte. Die Einstiegskarten bis zur Mittelklasse im Preisbereich zwischen 50 und 120 Euro eignen sich für den Multimedia-Anwender ebenso wie für den genügsamen Alltagszocker. Hier empfiehlt sich ein Blick auf „Auslaufmodelle“. Diese werden meist günstig angeboten, haben aber ausreichend Leistung und liefern hohe Bildraten.

 

Hardcore-Gaming

Wenn 3D-Spiele ruckelfrei laufen sollen, werden hochpreisige Grafikkarten nötig. Sowohl NVIDIA als auch AMD bieten spezielle Modelle für Gamer an, die durch ihre geringe Lautstärke und hohe Taktraten überzeugen. Bei einem Preis zwischen 300 und 500 Euro lohnen sich diese Karten für aktive Gamer, die regelmäßig hochwertige Spiele nutzen. Für absolute Höchstleistungen haben die Hersteller auch Karten jenseits der 500-Euro-Grenze im Programm.

 

Videoschnitt und Bildbearbeitung

Videoschnitt wird ebenfalls von Grafikkarten beschleunigt. Neben der Berechnung von Effekten übernimmt die Grafikkarte dabei den zeitaufwendigen Wechsel des Videoformats und die Endberechnung des Videos. Grundlegend bietet Intels HD Graphics solche Fähigkeiten, besser unterstützt werden aber die GeForce-Grafikkarten von Nvidia. Diese werden mit Nvidias CUDA-Schnittstelle eingebunden, eine effiziente und weitverbreitete Schnittstelle. AMD setzt auf OpenCL, das ähnliche Ergebnisse liefert, aber etwas seltener unterstützt wird.

 

CAD- und 3D-Anwendungen

CUDA und OpenCL werden auch bei anderen professionellen Anwendungen genutzt, um Berechnungen zu beschleunigen. So eignen sich einige Gamer-Grafikkarten auch für die Arbeit mit CAD- und 3D-Anwendungen – allerdings bieten Nvidia und AMD spezielle Grafikkarten für diese Bereiche an. Diese unterscheiden sich primär beim Support und bei der Treiberoptimierung für gängige 3D- und CAD-Anwendungen.

 

Wohnzimmer und Entertainment-PCs

Mediacenter für das Wohnzimmer zeichnen sich durch eine kompakte Bauform und eine geringe Lautstärke aus. Dies gilt auch für die Grafikkarte. Passende Modelle, die einen geräuscharmen Kühler mit doppeltem Lüfter verwenden, gibt es für rund 100 bis 200 Euro. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Karte Videoanschlüsse besitzt, die zu Ihrem Heimkino- oder TV-System passen – meist ist HDMI die richtige Wahl. Dann ist eine gute Bildqualität auch in hohen Auflösungen gegeben.

 

 
 

2. Grafikkarten-Klassen

Mit kleinen Ausnahmen gilt bei Grafikkarten die Regel: Teurer ist fast immer schneller. Wer nur grafisch schlichte Spiele favorisiert, Wimmelbildspiele oder andere 2D-Titel beispielsweise, reizt ein teures Highendmodell nicht aus. Toptitel mit beeindruckender Grafik allerdings benötigen etwas mehr Power. Diese Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Klassen und Unterschiede.

Klasse Preisspanne und Anwendung Geeignet für:
Einsteiger  Integrierte GPU im Prozessor oder günstige Grafikkarten bis etwa 70 Euro, geeignet für Spiele mit geringen Grafikanforderungen. Einsatzbereich: 2D-Spiele, Casual Games, Browserspiele, Retro-Spiele.  Casual-Gamer 
Mid-Range  Bei den Modellen zwischen 70 und 200 Euro handelt es sich um die Mittelklasse. Sie eignen sich für Gelegenheitsspieler, denen geringe Auflösungen und Detailstufen reichen. Einsatzbereich: grafisch schlichte Spiele, Monitore mit HD-Auflösungen, ältere Spiele.  Casual-Gamer und Multimedia PCs 
High-End  Kompromisslose Leistung kennzeichnet die High-End-Liga. Auflösungen zwischen FullHD und 4K sind in aktuellen Topspielen auch mit Kantenglättung und hohen Details wählbar. Einsatzbereich: Spiele mit hochwertiger Grafik.  Hardcore-Gamer und hochklassige Entertainment PCs 
Enthusiast  Während im High-End-Bereich Grafikkarten mit einem Grafikchip vertreten sind, fordern Enthusiasten noch mehr Leistung. Per SLI oder Crossfire lassen sich mehrere Grafikkarten kombinieren, um so die Leistung zu erhöhen. Enthusiast-Karten verfügen über die hochwertigsten Chips und modernste Technologien. Entsprechend reicht die Leistung dieser teuren Grafikkarten für Gaming in 4K, 8K oder Virtual Reality Gaming.  Hardcore-Gamer 
Profi Im oberen Preissegment liegen auch Grafikkarten für professionelle Anwender. Nvidias Quadro und AMDs FirePro sind Gamer-Chips mit speziellen Treiberfunktionen für CAD und 3D-Entwickler. Videoschnitt und Bildbearbeitung, CAD- und 3D-Anwendungen
 

3. Grafikkartenspeicher – Größe, RAM-Art und Taktrate

Wie viel VRAM benötigt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Generell erhöhen größere Auflösungen sowie Kantenglättung den Bedarf an Grafikspeicher. Viele Spiele in Full HD benötigen selbst mit Kantenglättung nicht mehr als 2 Gigabyte VRAM. Für 4K-Auflösungen sind allerdings 4 Gigabyte und mehr ratsam. Grafikkarten mit 4 oder mehr Gigabyte sind zukunftssicherer als Karten mit zu wenig VRAM.

 

Die Speichergröße ist dennoch nicht alles. Mittelklasse-Grafikkarten benötigen nicht zwingend 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, da einige dort genutzte Grafikchips zu langsam für hohe Details und Auflösungen sind.

Speicher-Taktrate

Bei der Speicherausstattung gilt generell: Lieber schneller als viel Speicher. Gekennzeichnet wird die Speichergeschwindigkeit neben der Taktrate durch die Anbindung des Speichers an die GPU (Gamer-Grafikkarten haben üblicherweise 256 Bit oder mehr) und die Speicherart. GDDR6 und HBM2-Speicher sind für PC-Spiele den älteren Versionen vorzuziehen, für ordentliche Leistungen reichen auch GDDR6 und HBM.

 

4. Kompatibilität – Zusammenspiel mit anderen PC-Komponenten

Welche Grafikkarte passt zu meinem System? Beim Aufrüsten oder Zusammenstellen eines PCs ist auf das Zusammenspiel zwischen Grafikkarte und anderen Komponenten zu achten. Auf diese Aspekte sollten Sie achtgeben:

 

Schnittstellen

Aktuelle Grafikkarten verfügen üblicherweise über einen PCI-Express (PCIe)-Anschluss. Ihr Mainboard benötigt dafür einen PCIe-Steckplatz mit mindestens 16 Lanes, die zur Datenübertragung genutzt werden. 

 

PCI-Express –Slots sind abwärtskompatibel. Verfügt ihr Rechner über einen PCI-Express 4.-Anschluss, können Sie an diesen auch Karten im PCIe 5-Standard anschließen. Sie verlieren dabei nur minimal an Leistung.

Einbauhöhe

Freunde von Kompakt-PCs sind bei der Wahl der Grafikkarte eingeschränkt. Sie sollten besonders darauf achten, dass die gewählte Karte in das Gehäuse passt. Eine Option stellen hier Low Profile-Grafikkarten dar, die über eine besonders geringe Bauhöhe (zwischen 24 und 64 Millimeter) verfügen. Mittels Adapterblech lassen sich diese Karten bei Bedarf auch in größere Tower einbauen.

Klassische Miditower hingegen verkraften fast alle Karten. Bei Modellen mit besonders ausladendem Lüfter sollte auf die Länge und die Breite der Karte geachtet werden. Mitunter versperren Festplattenkäfige den Platz.

Achten Sie beim Kauf der Grafikkarte unbedingt darauf, wie viel Platz Ihr Computergehäuse bietet. Dies gilt auch dann, wenn Sie einen neuen Rechner zusammenstellen.

 

Die Auflösung des Monitors

Die neue Grafikkarte muss nicht nur zum Anwendungsbereich passen, der Kauf von Gaming-Grafikkarten richtet sich auch nach der genutzten Auflösung des externen Monitors. Die meisten Flachbildschirme lösen mit 1920x1080 Bildpunkten auf, teurere Modelle bieten 2560x1440 Bildpunkte, 4K oder gar 8K. Je mehr Bildpunkte, desto stärker wird die Grafikkarte gefordert. Reichen für Full HD noch Modelle der sogenannten Performanceklasse um 200-250 Euro, sollte es für höhere Auflösungen ein stärkeres und damit oft teureres Modell sein.

 

Netzteile und Strombedarf

Je stärker die Grafikkarte, desto leistungsfähiger sollte das Netzteil sein. GPU-Produzenten Nvidia und AMD sind nicht untätig und senken trotz stetig steigender Leistung mit jeder GPU-Generation den Energiebedarf. Während AMD erst seit der Einführung der R9 Fury energieeffiziente Highend-Grafikchips produziert, verbrauchen GPUs von Nvidia schon seit der GTX 750 vergleichsweise wenig Strom. Das wirkt sich auch auf die Netzteilwahl aus: Dual-GPU-Grafikkarten setzen Netzteile mit mehr als 600 Watt voraus.

Grafikkarten der unteren Mittelklasse benötigen selten ein zusätzliches Stromkabel vom Netzteil, ihnen reichen die 75 Watt des PCIe-Steckplatzes. Liegt die Leistungsaufnahme höher, muss ein PCIe-Stromkabel vom Netzteil eingesetzt werden – je nach Leistungsklasse mit sechs oder acht Pins. Festplatten-Stromanschlüsse können Sie mittels Adapter auf PCIe anpassen.

 

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