HDMI-Kabel (190):

HDMI-Kabel
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Kaufberatung HDMI-Kabel

 

1. Gute Verbindung

Ein HDMI-Kabel (HDMI: High Definition Multimedia Interface) ist für digitale Audio/Video-Verbindungen im Wohnzimmer erste Wahl. Die Verbindung ist einfach und die Daten werden in hoher Qualität übertragen. Allerdings sind nicht alle Kabel gleich. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viele Daten und in welcher Qualität diese durch die Leiterbahnen fließen können.

Weiterhin nehmen auch Länge, Materialbeschaffenheit und die Qualität der Stecker Einfluss auf die Qualität der Daten, obwohl die digitale Datenübertragung eigentlich eine gleichbleibend hohe Bild- und Tonqualität garantiert.

In den folgenden Kapiteln beschreiben wir die Unterschiede von HDMI-Kabeln und -Standards, sodass Sie leichter eine Kaufentscheidung treffen können.

 

2. Standard und Geschwindigkeit

Der aktuelle HDMI-Standard ist die Version 2.1. Zu finden sind aber auch noch ältere Versionen bis hinunter zu HDMI 1.3. Hauptunterschied der einzelnen HDMI-Versionen sind die unterstützte Bildauflösung und Bildwiederholrate, die sich darüber transportieren lassen.

FullHD-Auflösung unterstützen alle Versionen. Das tat auch schon die Version 1.0. Die Übertragung der modernen 4K-Auflösung ist aber erst mit der Version 1.4 möglich. Für 4K mit 3D-Unterstützung brauchen Sie allerdings mindestens die Version 2.0. Diese Version unterstützt den Bildaufbau mit 50/60 Halbbildern pro Sekunde.

HDR (High Dynamic Range) gibt es ab der Version 2.0a, und wenn Sie 3D-Unterstützung mit 50/60 Vollbildern pro Sekunde in 4K-Auflösung haben möchten, schafft dies nur HDMI 2.1. Diese Version ist zudem erforderlich, wenn es darum geht 8K-Bilder zu übertragen.

Daneben unterscheidet man HDMI-Kabel auch anhand der maximal übertragbaren Datenrate. Ältere Kabel unterstützen den einfachen HDMI-Standard mit einer maximalen Datenübertragungsrate von knapp 1,8 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Version 1.3 und 1.4 erreichen knapp 8,2 GBit/s (HDMI High Speed). Version 2.0 unterstützt 18 GBit/s (HDMI Premium High Speed) und 48 GBit/s (HDMI Ultra High Speed), welche auch die Version 2.1 erreicht.

Sämtliche dieser Standards gibt es auch als Ethernet-Version, zu erkennen am Zusatz „mit Ethernet“. Damit lassen sich neben den Audio/Videodaten zusätzlich Netzwerkdaten nach Ethernet-Standard übertragen. Automotive-Versionen sind demgegenüber für den Einsatz in Fahrzeugen bestimmt.

 

3. Länge und Abschirmung

Zur optimalen Länge, nicht nur von HDMI-Kabeln, sollte gelten: nicht länger als nötig. Denn mit steigender Länge steigt auch die Gefahr von möglichen Problemen. Die maximale Länge von HDMI-Kabeln ist zudem begrenzt.

Während einfache Kabel problemlos Distanzen bis etwa fünf Meter überbrücken können, braucht es für längere Strecken bis zehn Meter hochwertigere Kabel, damit die Daten störungsfrei durch die Leiter gelangen.

Mögliche Probleme, die bei zu langen HDMI-Kabeln oder einfacher Qualität auftreten können, sind Fehler bei Farbdarstellung und Beleuchtung. In Problemfällen können etwa einzelne Pixel oder auch ganzes Pixelgruppen aufblitzen. Teilweise sind auch komplette Pixelreihen davon betroffen.

Hochqualitative Kabel besitzen unter anderem eine gute Abschirmung. Mit Abschirmung ist die Ummantelung der Leiter im Kabel und des Kabels selbst gemeint. Sie soll Störeinflüsse in Form von elektromagnetischen Strahlungen von den Leitern fernhalten. Solche Störungen beeinflussen die Übertragung und können die Signalqualität verschlechtern. Bedenken Sie jedoch, dass eine hohe Abschirmung ein HDMI-Kabel dicker und damit steifer machen kann. Es lässt sich weniger gut verlegen.

 

Mithilfe eines Signalverstärkers (Repeater) können Sie guten Gewissens zwei oder mehr HDMI-Kabel mit größerer Länge verbinden und größere Distanzen überwinden. Manche AV-Receiver haben bereits Repeater integriert.

4. Stecker und Kontakte

Bei HDMI-Kabeln treffen Sie in den meisten Fällen auf den ein wenig an USB erinnernden Stecker des Typs A. Er ist flach, rechteckig und an den beiden unteren Ecken abgeschrägt. Daneben gibt es noch die kleinere Mini-Version (Typ C) sowie die nochmals verkleinerte Micro-Version (Typ D). Ebenfalls mit voller Größe aber seltener zu finden ist der Typ B. Im Unterschied zu Typ A gestattet dieser Typ, Daten mit doppelter Datenrate zu verarbeiten.

Alle diese Stecker gibt es aus verschiedenen Kontaktmaterialien. Dabei auf das richtige Material zu setzen, hat handfeste Vorteile. Denn der Übergang zwischen Gerät und Kabel hat entscheidenden Einfluss auf die zu übertragenden Daten. Bei schlechtem Kontakt kann ein Teil der Informationen verloren gehen. Diese kommen gar nicht erst im Kabel oder im empfangenden Gerät an. Zudem können schlechte Kontakte Störungen einstreuen und Bild- und Tonqualität beeinflussen.

Idealerweise dürfen beim Übergang zwischen Gerät und Kabel keine Informationen verloren gehen. Stecker und Buchse sollten deshalb möglichst aus demselben Material gefertigt sein. Erste Wahl ist dafür Gold. Gold ist ein ausgezeichneter Leiter und ideal gegen Korrosion geschützt.

 

Wenn hinter Ihrem Gerät der Platz knapp ist, schauen Sie auch nach schwenk- und drehbaren HDMI-Steckern. Damit sparen Sie Platz und erleichtern sich das An- und Abstöpseln.

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16.12.2018 11:40:19