LTE / UMTS Sticks (50):

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LTE-UMTS-Sticks Kaufberatung

 

1. Endgeräte

Ein Surfstick ist ein USB-Stick mit Mobilfunkmodem. Die SIM-Karte des Anbieters wird in den Slot eingesteckt, häufig können Sie das Gerät mit einer Micro-SD-Karte zur Datenspeicherung erweitern. Die Installation der Hardware erfolgt in der Regel über die Software Ihres Mobilfunkanbieters. Sie müssen nur noch die PIN zum Entsperren der SIM-Karte eingeben und sind mobil im Internet unterwegs. Sie können zwischen den folgenden Geräten wählen:

  • USB-Sticks mit UMTS- oder LTE-Modem eignen sich ideal für die mobile Internetverbindung mit einem PC oder Notebook.
  • Mobile Hotspots mit UMTS oder LTE stellen einen Access Point bereit. Mehrere Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks lassen sich im Park oder am Strand hierüber mit dem Internet verbinden.
  • Internetsticks für das Auto eröffnen ebenfalls einen mobilen Hotspot, die Geräte werden in den Zigarettenanzünder eingesteckt.
  • Erweiterungskarten zum Einbau in den PC oder in das Notebook werden zum festen Bestandteil der Geräte und eignen sich exzellent für alle, die täglich unterwegs sind und überall online gehen möchten.
 

2. Die Schnittstelle: USB 2.0 oder USB 3.0?

Internet-Sticks unterstützen die Schnittstelle USB 2.0 oder den schnelleren Standard USB 3.0. Für die Übertragungsgeschwindigkeiten spielt die Schnittstelle keine Rolle: Beide reichen für die maximal verfügbaren 150 Mbit/s der LTE-Verbindung aus. Wählen Sie einen Internetstick mit USB 3.0, wenn Sie diesen mit einer Speicherkarte ausstatten und zur Datenspeicherung verwenden möchten.

 

3. Der Mobilfunkstandard und die Frequenzbänder: UMTS- oder LTE-Stick?

Während mit UMTS (3G) Geschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s (Kategorie 6) erreichbar sind, liefert HSPA bereits Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s (Kategorie 8). Mit HSPA+ (Kategorie 24) sind theoretisch Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 42 Mbit/s möglich. In der Praxis lassen sich diese hohen Werte jedoch selten erreichen. Zum Vergleich: Die Übertragungsgeschwindigkeit eines klassischen DSL-Anschlusses liegt bei 16 Mbit/s.

LTE (Long Term Evolution), auch 4G genannt, wurde 2011 als neuer mobiler Internetstandard lanciert und löst mittelfristig UMTS (3G) als Nachfolgestandard ab. Mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload eignet sich dieses Netz gut für große Datenmengen. LTE-Sticks sind abwärtskompatibel und integrieren alle Funktionen der UMTS-Sticks, kosten dafür derzeit jedoch etwa doppelt so viel.

 

Die LTE-Sticks unterscheiden sich bezüglich der unterstützten Frequenzbänder

In Deutschland kommen die LTE-Frequenzen mit 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz zum Einsatz. In ländlichen Gebieten verwenden die Provider LTE800 mit einer maximalen Geschwindigkeit von 50 Mbit/s. Der Grund: Mit einem Sendemast kann bei 800 MHz ein größerer Bereich abgedeckt werden. 100 bis 150 Mbit/s sind erst mit Bändern ab 1.800 MHz erreichbar.

Entscheiden Sie sich daher für einen Stick, der die genannten Frequenzen unterstützt, um möglichst flexibel zu sein. Sind Sie häufig im Ausland unterwegs? Dann wählen Sie den LTE-Stick entsprechend der benötigten Frequenzbänder mithilfe der folgenden Tabelle aus.

Band Bereich Region
2100 Europa. Asien 
1900  Asien, USA 
1800  EU, Asien, USA 
1700  USA 
850  USA, Südkorea, Israel 
2600  Europa, Asien, Kanada
900  Europa, Japan
12  700  USA 
13  700  USA 
14  700  USA 
17  700  USA 
19  850  Japan 
20  800  Europa 
22  3500  Noch nicht im Einsatz 
25  1900  USA 
26 850 USA
28 700 Europa

Tabelle 1: Ausstattung und Eignung im Überblick. Die hierzulande gängigen Typen sind gefettet.

 

4. Den Empfang verbessern und höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten erreichen

Wenn die Entfernung zum nächsten Sendemast zu groß ist, dicke Mauern den Empfang behindern oder sich elektrische Störfelder in der näheren Umgebung befinden, kann dies die Übertragungsraten beeinflussen. Nutzen Sie die folgenden Tipps zur Optimierung der Verbindung:

Wenn die Entfernung zum nächsten Sendemast zu groß ist, dicke Mauern den Empfang behindern oder sich elektrische Störfelder in der näheren Umgebung befinden, kann dies die Übertragungsraten beeinflussen. Nutzen Sie die folgenden Tipps zur Optimierung der Verbindung:

  • Verwenden Sie ein USB-Verlängerungskabel (maximal fünf Meter lang) und positionieren Sie den Surfstick am Fenster.
  • Wo befindet sich der nächste Sendemast? Finden Sie es bei der Bundesnetzagentur heraus, eventuell ist der Empfang auf der anderen Hausseite viel besser.

Wichtig für die optimale Leistung: Achten Sie bei der Auswahl des UMTS- oder LTE-Sticks auf die Möglichkeit, eine zusätzliche Antenne anschließen zu können. Damit lässt sich die Sende- und Empfangsqualität deutlich steigern. Wenn Sie eine Richtfunkantenne kaufen, muss diese genau auf den Sendemast ausgerichtet sein.

 

5. Wie hoch muss die Geschwindigkeit zum Gaming, Filme streamen oder surfen sein?

Wenn Sie mobiles Internet nur gelegentlich benötigen, um E-Mails zu verschicken oder den Wetterbericht abzurufen, sind Sie mit einem UMTS-Stick gut versorgt. Diese Sticks bieten mit Unterstützung von HSPA auch genug Speed zum komfortablen Surfen. Wenn Sie Webvideos streamen möchten, sollten Sie einen Stick mit Unterstützung von HSPA+ wählen. Diese Geschwindigkeit reicht ebenso für Videotelefonie aus. Um Full-HD-Filme zu streamen oder größere Datenmengen herunterzuladen, geht allerdings kein Weg am LTE-Stick vorbei.

 

Wichtig: LTE ist nicht gleich LTE

Die maximale Geschwindigkeit der Datenverbindung hängt von der unterstützten Kategorie ab. Aktuell unterstützen zahlreiche LTE-Sticks CAT3 oder CAT4 mit einer maximalen Downloadgeschwindigkeit von 100 bzw. 150 Mbit/s. Der LTE Release 10 (und folgende) wird unter der Bezeichnung "LTE Advanced" vermarktet. Geräte mit CAT6-Unterstützung ermöglichen Datenraten von bis zu 300 Mbit/s.

 

Wer in Zukunft mit der maximal möglichen Geschwindigkeit mobil im Internet surfen möchte, wählt einen LTE-Stick der Kategorie 6 (CAT6).

6. Wie viel Datenvolumen brauche ich pro Monat?

Viele mobile Datentarife sind keine echten Flatrates. Stattdessen surfen Sie meist bis zu einem vorgegebenen Datenvolumen mit maximaler Geschwindigkeit. Anschließend wird diese stark gedrosselt und reicht nur noch, um E-Mails abzurufen oder per Chat Nachrichten zu verschicken. Wer die mobile Internetverbindung nur für einfache Aufgaben nutzt, dem reicht ein geringes monatliches Datenvolumen von 300 oder 500 MB aus. Bilder und vor allem Videos verbrauchen viel mehr Datenvolumen als Text. Ein 15 Minuten langes Video verbraucht etwa 100 MB, bei einem ganzen Spielfilm steigt der Datenverbrauch je nach Auflösung auf 1 GB oder mehr. Mit einem Volumen von weniger als 1 GB sollten Sie YouTube und Co. meiden.

 

Welcher Stick soll es sein?

Die wichtigste Entscheidung, die für Sie treffen müssen: Möchten Sie sich einen günstigen UMTS-Stick zum gelegentlichen mobilen Surfen oder ein zukunftssicheres LTE-Modem für schnelles mobiles Internet zulegen? Die Internetsticks mit USB-Schnittstelle können auch die Funktion eines WLAN-Hotspots integrieren. Statt als USB-Stick gibt es diese Geräte auch für das Auto mit Anschluss an den Zigarettenanzünder. Von mehr Flexibilität profitieren Sie mit einem eigenständigen mobilen Router mit Akku.

 

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18.10.2018 05:49:18