Wäschetrockner (89):

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Kaufberatung Wäschetrockner

 

1. Trocknen ohne Wäscheleine

Ein Wäschetrockner ist eine praktische Ergänzung zur Waschmaschine. Er spart viele Meter Wäscheleine und damit Platz. Zudem macht ein Trockner unabhängig vom Wetter und spart Zeit.

Kaufen Sie aber nicht irgendeinen Wäschetrockner. Denn es gibt deutliche Unterschiede, etwa beim Stromverbrauch, dem Aufstellort und natürlich auch beim Bedienungskomfort. In den folgenden Kapiteln erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl eines Wäschetrockners achten sollten.

 

2. Bauart und Kapazität

Die meisten Wäschetrockner sind sogenannte Frontlader. Sie haben vorne am Gehäuse eine Tür zum Einlegen und Entnehmen der Wäsche. Toplader, bei denen Sie den Deckel oben öffnen, gibt es zwar auch, doch sind sie relativ selten.

Die Kapazität der Wäschetrockner, also die Menge an feuchter Wäsche, die sie für einen Durchgang aufnehmen können, liegt etwa zwischen 3 und 9 Kilogramm. Für einen Single-Haushalt eignen sich Geräte mit 3 bis 5 Kilogramm Fassungsvermögen. Zweipersonenhaushalte und Kleinfamilien benötigen etwa eine Trommelkapazität von 5 bis 6 Kilogramm und größere Familien sollten einen Wäschetrockner mit einer Kapazität zwischen 7 und 9 Kilogramm wählen.

 

3. Energieeffizienzklassen

Da Wäschetrockner relativ viel Energie verbrauchen, teilweise deutlich mehr als eine Waschmaschine, sparen Trockner der Waschklasse A oder höher spürbar Energiekosten. Um die Klasse A zu erreichen, darf ein Wäschetrockner mit Kondensationstechnik (siehe nächstes Kapitel) bei der Einstellung schranktrocken maximal 0,55 Kilowattstunden (kWh) pro Kilogramm Wäsche verbrauchen. Für die Klasse B liegt dieser Wert bei 0,64 kWh und für die Klasse C bei 0,73 kWh.

Für einen Wäschetrockner mit einer Kapazität von 6 Kilogramm bedeutet das, dass dieser für das Erreichen der Klasse A maximal 3,3 kWh für einen Trockendurchgang verbrauchen darf. Für die Klasse B steigt der Wert auf 3,84 kWh und für die Klasse C auf 4,38 kWh. Im Jahr ergeben sich somit Gesamtkosten für die Klasse A von 181,50 Euro, für die Klasse B 212,20 Euro und für die Klasse C 240,90. Euro.

 

4. Lautstärke von Wäschetrocknern

Neben dem Energieverbrauch müssen die Hersteller auch die Lautstärke beim Trocknen auf dem Energielabel angeben. Diese misst man in Dezibel (dB). Insgesamt sind Wäschetrockner bei der Arbeit relativ laut.

Nicht selten ist ein Wäschetrockner beim Trocknen so laut, wie eine Waschmaschine beim Schleudern, erzeugt also etwa zwischen 70 und 80 dB. Solch ein Wäschetrockner ist unter Umständen zu laut, um Wäsche in Ruhezeiten zu trocknen. Damit das guten Gewissens möglich ist, sollte der Wert 60 dB möglichst nicht überschreiten.

 

5. Unterschiedlichen Trockentechniken

Wäschetrockner unterscheiden sich vor allem bei der verwendeten Trockentechnik. In der Regel treffen Sie auf drei unterschiedliche Versionen: Ablufttrockner, Kondensationstrockner, auch Kondenstrockner genannt und Wärmepumpentrockner.

 

Ablufttrockner

Ein Ablufttrockner erwärmt Luft mithilfe eines Heizstabes und leitet diese durch die Wäsche in der rotierenden Wäschetrommel. Die so aufgewärmte Luft nimmt die Feuchtigkeit auf. Diese leitet der Trockner anschließend über einen Schlauch ins Freie. Dazu ist ein Schlauch mit zirka zehn Zentimeter Durchmesser nötig, den Sie in der Regel an der Rückseite des Wäschetrockners anschließen. Folge: Sie können den Wäschetrockner nicht ganz an die Wand schieben.

 

Kondenstrockner

Ohne Schlauch kommt ein Kondenstrockner aus. Auch hier erwärmt ein Heizstab Luft, die durch die Wäsche strömt und dabei Feuchtigkeit aufnimmt. Diese wird in einem Kondensatorteil mit kühlerer Raumluft abgekühlt. Dabei kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit, die der Wäschetrockner in einem Behälter auffängt. Die abgekühlte Luft wird wieder erwärmt und in die Wäschetrommel geführt, wo der Kreislauf von Neuem beginnt. Den Wasserbehälter müssen Sie nach dem Trocknen entleeren. Alternative: Haben Sie einen Wasserablauf in der Nähe, können Sie bei vielen Geräten auch einen Wasserschlauch anschließen und das Wasser automatisch in den Abfluss laufen lassen.

 

Wärmepumpentrockner

Die modernste und effektivste Trockentechnik bietet ein Wäschetrockner, der die Luft nicht per Heizstab, sondern mit einer Wärmepumpe aufheizt. Im Prinzip ist ein Wärmepumpentrockner ein weiterentwickelter Kondenstrockner. Auch hier landet das Kondenswasser in einem Auffangbehälter, den Sie regelmäßig leeren müssen. Die Pumpe arbeitet mit einer Verflüssigereinheit und einem Verdampfer. Die Verflüssigereinheit erwärmt die Luft und der Verdampfer entzieht dieser nach dem Durchlauf durch die Wäschetrommel die Feuchtigkeit. Ein Wärmepumpentrockner benötigt keine Außenluft, sondern verwendet die Luft im Gerät.

Ein Wäschetrockner mit Wärmepumpe spart bis zu 50 Prozent Energie, im Vergleich zu Abluft- und Kondenstrocknern. Dafür hat er einen höheren Anschaffungspreis, der sich jedoch durch die kräftige Energieeinsparung relativiert. Auf die gesamte Lebensdauer betrachtet liegen Anschaffungs- und Verbrauchskosten unter den Ausgaben für Abluft- und Kondenstrockner. Allerdings ist die Wärmepumpentechnik etwas komplizierter als die der übrigen Trockner. Im Schadensfall bedeutet das höhere Reparaturkosten.

 

6. Programme

Neben den Standardprogrammen für Baumwolle und Synthetik sollte ein Wäschetrockner möglichst auch noch Spezialprogramme besitzen, mit denen er das Trocknen an andere Materialien anpasst oder für diese überhaupt erst ermöglicht. Nützlich sind Zusatzprogramme für empfindliche Wäsche wie Wolle, pflegeleichte Wäsche, Sportbekleidung, Outdoor-Materialien oder auch Daune.

Praktisch sind auch Programme zum Auslüften schlechter Gerüche. Knitterschutzprogramme trocknen besonders schonend und sollen ein Verknittern empfindlicher Wäsche verhindern. Ebenfalls hilfreich: Kurzprogramme für nur leicht feuchte Materialien. Diese sind teilweise schon nach 20 Minuten fertig.

 

7. Extras und Bedienkomfort

Ein praktisches Extra ist eine Restzeitanzeige. Sie hilft Ihnen, Ihre Arbeitsabläufe besser planen zu können. Ebenso praktisch ist eine Startzeitvorwahl. Sie erlaubt, den Trockenvorgang verzögert beginnen zu lassen. Noch praktischer ist die Wahl des Endzeitpunktes. Dann stellt der Wäschetrockner den Startvorgang automatisch ein und ist zum festgelegten Zeitpunkt fertig.

Beladungssensoren verhindern, den Wäschetrockner zu überladen. Sie zeigen das Gewicht der eingelegten Wäsche an oder machen akustisch auf das Überschreiten der Höchstgrenze aufmerksam. Eine beleuchtete Waschtrommel bei geöffneter Tür verhindert, dass Sie keine Wäschestücke übersehen und im Trockner vergessen.

 

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21.08.2018 10:43:40