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Kaufberatung Gaming-PC

 

1. Hersteller und Produktreihen

Wenn Sie einen Gaming-PC wollen, dann reicht ein Standard-Office-PC nicht aus. Denn Spiele haben besondere Anforderungen an die Leistung des Computers, wenn sie flüssig laufen sollen und man sie in voller Auflösung erleben möchte. Auch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten (Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte etc.) muss passen.

Auf Gaming-PCs spezialisiert hat sich MSI. Asus und Acer haben mit Asus ROG und Acer Predator jeweils eine Produktreihe für Gamer. Hyrican bietet gleich mehrere Serien an Gaming-PCs. Und Hersteller wie Medion, HP und Lenovo, die eigentlich für ihre Office-PCs bekannt sind, bieten inzwischen auch Produktreihen speziell für Gamer an.

Hersteller Produktreihe
MSI  MSI Aegis, MSI Vortex 
Asus  ROG 
Acer  Predator 
Hyrican  Elegance, Military Gaming, Cyber Gamer, MSI Dragon Edition 
Medion  Erazer 
HP  Omen 
Lenovo  Legion 
Dell  Alienware 

Dabei sind die Unterschiede der einzelnen Produktreihen meist relativ gering, denn natürlich greifen alle Hersteller auf vergleichbare Komponenten zurück.

 

2. Die richtige Ausstattung für ein rundes Spielerlebnis

Der Prozessor: Intel oder AMD?

Die große Frage, die sich Gamer stellen, ist: Intel oder AMD? Die beiden Hersteller konkurrieren bei den Prozessoren. Bei Intel sind die Core i5 und die Core i7 Prozessoren für Gaming-PCs interessant, die schwächeren i3-Chips bringen für aktuelle Spiele-Highlights nicht genügend Leistung. Bei AMD sind es die Ryzen 5 und die Ryzen 7 Prozessoren, die im Gaming-Bereich eine Rolle spielen.

AMD hat bei der Leistung deutlich zu Intel aufgeschlossen, liegt in Benchmarks nur noch knapp hinter Intel. Hinzu kommt, dass die AMD-Chips meist etwas günstiger sind. Prozessoren von Intel hingegen glänzen durch den niedrigeren Stromverbrauch und die etwas höhere Leistung. Wenn Sie ein knappes Budget haben, schauen Sie nach Rechnern, die nicht die aktuellste Prozessor-Generation, sondern einen Vorgänger verbaut haben. Bei Intel wären das diejenigen, bei denen die vierstellige Zahl mit 6 beginnt, also beispielsweise der i7-6490. Bei AMD sind die FX-Chips die Vorgänger zu Ryzen, allerdings müssen Sie hierbei darauf achten, dass der Prozessor den Mindestanforderungen der Spiele, die Sie spielen wollen, genügt.

 

Welche ist die richtige Grafikkarte?

Auch bei den Grafikkarten stehen sich zwei Konkurrenten gegenüber: Erneut AMD sowie Nvidia. Wir empfehlen für Gaming-PCs, bei der Grafikkarte mindestens auf eine Nvidia GTX 1060 oder eine AMD Radeon R7 oder RX zu setzen. Zwar laufen die meisten Spiele auch mit schwächeren GPUs, allerdings müssen Sie dabei Einschränkungen in Bezug auf Grafikeinstellungen, Auflösung und Bildrate in Kauf nehmen. Andererseits ist eine Nvidia GTX 1080 oder 1080 Ti nur in High-End-Rechnern sinnvoll, bei denen auch die restliche Hardware entsprechend leistungsstark ist, beispielsweise in Kombination mit einem Intel i7-7700 oder i7-8700 Prozessor und mindestens 16 GB RAM.

Nvidia Grafikkarten im Vergleich
  GTX 1060/1060 Ti GTX 1070/1070 Ti GTX 1080/1080 Ti
Nvidia Cuda® Cores  1280/1152  2432/1920  3584/2560 
Basistaktung (MHz)  1506  1607/1506  1480/1607 
Boosttaktung (MHz)  1708  1683  1582/1733 
Speichergeschwindigkeit  8 GBIT/s  8 GBIT/s  11 GBIT/s / 10 GBIT/s 
Standard Speicherkonfiguration  6 GB GDDR5/3 GB GDDR5  8 GB GDDR5  11 GB GDDR 5X/8 GB GDDR5X 
Leistungsaufnahme (Watt)  120 W  180 W/250 W  250 W/180 W 
Max. Auflösung digital  7680x4320 mit 60 GHz  7680x4320 mit 60 GHz  7680x4320 mit 60 GHz 
Max. Auflösung VGA  2048x1536  2048x1536  2048x1536 
Preis ab  244,- Euro  514,- Euro  618,- Euro 
 

Der Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher sorgt dafür, dass Daten schnell zur Verfügung stehen. Ist er voll, werden diese Daten auf die Festplatte ausgelagert und das System läuft weniger flüssig. Deshalb ist gerade für Spiele ein ausreichender Arbeitsspeicher wichtig. Beim Arbeitsspeicher bewegen wir uns im Gaming-Bereich zwischen 8 und 16 GB. Unter 8 GB laufen Spiele nicht ruckelfrei oder gar nicht, mehr als 16 GB ist selbst für ressourcenhungrige Spiele derzeit nicht nötig.

 

3. Preis – was kostet ein Gaming-PC?

Gaming-PCs bis 300,- Euro

Wer gerne Browserspiele spielt oder auf ältere Games wie Sims 2, Sacred oder Oblivion setzt, kommt auch mit einem relativ günstigen Einsteiger-PC aus. Hier ist es nicht notwendig in Kategorien für Gaming-PCs Ausschau zu halten. Eine gute Variante wäre hier bereits der HP Pavilion 570 a151ng. In dieser Preisklasse sollten Sie jedoch nicht in der Kategorie Gaming-PCs suchen, sondern eher unter den Allround- oder Office-PCs.

Eine Alternative wäre auch, Ihren alten Gaming-PC aufzurüsten. Sie können nach und nach einzelne Komponenten tauschen, jedoch achten Sie hier darauf, dass alle Teile weiterhin miteinander kompatibel sind. Teile wie beispielsweise ein DVD-Laufwerk müssen nicht erneuert werden, wenn es noch funktioniert.

 

Gaming-PCs bis 500,- Euro

In der Preisklasse unter 500,- Euro wird man ebenfalls bei HP fündig, und zwar mit dem HP Pavilion 570 a130ng. Allerdings gilt auch hier: Für aktuelle Spiele reicht die Leistung nicht ganz aus, ältere Games lassen sich darauf jedoch noch spielen. Eine Alternative zu einem Gaming-PC bis 500,- Euro wäre eine Konsole wie die PlayStation 4, die PlayStation 4 Pro oder die Xbox One. Auf den Spielekonsolen können sie auch aktuelle Titel flüssig und mit hohen Grafikeinstellungen spielen.

 

Gaming-PCs bis 800,- Euro

Preislich geht es bei richtigen Gaming-PCs für aktuelle Spiele bei rund 750,- Euro los – darunter sollte man bei neuen Geräten nicht gehen, da leistungsschwächere Rechner das Spielvergnügen deutlich trüben. Wir stellen Ihnen hier exemplarisch vier mögliche Systeme und dazu passend vier Gaming-Rechner vor – einen aus der Einsteiger-Klasse, einen aus der Mittelklasse, einen aus der Oberklasse und einen High End Gaming-PC. Sie dienen als Orientierungshilfe hinsichtlich der Ausstattung und des Preises.

Ein Einsteiger-Gaming-PC sollte mit einem Intel i5 Prozessor wie beispielsweise dem i5-6400 ausgestattet sein. Dazu passt eine Nvidia Geforce GTX 1060 Grafikkarte oder die etwas günstigere GTX 1050. Beim Arbeitsspeicher sollte man auch bei Einsteiger-Gaming-PCs auf 8 GB setzen, beispielsweise das 8 GB-Kit DDR4 RAM von Crucial. Hierbei werden die 8 GB auf zwei 4 GB RAM-Riegel verteilt. Beim Mainboard ist ein Asus Z170 Pro Gaming ausreichend. Bei dieser Konfiguration haben Sie die Möglichkeit, später noch mehr Arbeitsspeicher nachzurüsten.

In der Einsteiger-Klasse gehört der Medion Akoya P5376 H Tower-PC aktuell zu den beliebtesten Modellen, da er ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Auch aktuelle Spiele sind mit diesem Rechner möglich, wenngleich man nicht alle Videospiele mit den maximalen Einstellungen und nicht komplett ruckelfrei, also ohne Lags, spielen kann.

 

Gaming-PCs bis 1000,- Euro

In der Gaming-Mittelklasse setzen wir auf einen i7 Prozessor wie den i7-7700 sowie die Nvidia GTX 1060. Die etwas günstigere Prozessor-Alternative wäre der i5-7500. Dazu kommen 8 GB RAM, für optimale Leistung verteilt auf zwei RAM-Riegel wie die Corsair Vengeance LPX. Auch hier besteht die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher später nachzurüsten, falls die 8 GB irgendwann nicht mehr genügen sollten. Denn das Mainboard, das MSI H110M Pro D, bietet Platz für bis zu vier RAM-Module und bis zu 32 GB Arbeitsspeicher.

Für etwas mehr Leistung sollten Sie zu einem Gaming-PC der Mittelklasse wie beispielsweise dem Hyrican CyberGamer 5723 greifen. Er kommt mit aktueller Hardware und Sie sind damit für alle aktuellen Spiele bestens gerüstet. Der Spiele-PC liegt in der Regel noch knapp unter der Tausend-Euro-Marke.

 

Gaming-PCs über 1.000,- Euro

Wenn Sie Spiele in den höchsten Einstellungen sowie mit hoher Auflösung und Bildwiederholungsrate spielen möchten, benötigen Sie eine entsprechend leistungsstarke Ausstattung. Beim Prozessor setzen wir hier auf Intels i7-7700. Dazu kommt eine Nvidia GTX 1070 Grafikkarte. Auch beim Arbeitsspeicher greifen wir etwas tiefer in die Trickkiste und verbauen 16 GB DDR4 RAM wie beispielsweise das Corsair Vengeance LPX Kit mit zwei 8 GB Modulen, die uns die Möglichkeit der Erweiterung lassen. Dazu kommt das MSI H110M Pro D Mainboard.

In der Oberklasse befindet sich der Hyrican Military Gaming PC 5553. Aktuelle Spiele laufen auch in hoher Auflösung flüssig, die Ausstattung ist so solide, dass man damit voraussichtlich auch die nächsten zwei bis drei Jahre fast alle Spiele problemlos spielen kann. Preislich liegt er schon deutlich im vierstelligen Euro-Bereich.

Wer ans Maximum gehen und auch für zukünftige Top-Titel gerüstet sein will, der sollte noch einen Schritt weitergehen. In unserem High-End-Gaming-PC kommt ein i7-8700 Chipsatz der neuesten Generation zum Einsatz. Ergänzt wird er durch eine Nvidia Geforce GTX 1080 Ti. Die Grafikkarte hat Anschlüsse für 4 Bildschirme. Aus dem Vollen schöpfen wir auch beim Arbeitsspeicher mit dem Ballistix Sport LT Rot 32 GB DDR4 RAM, ein Kit bestehend aus zwei 16 GB RAM-Riegeln. Beim Mainboard setzen wir auf das ASRock Fatal1ty Z370 Gaming.

Im High End Bereich ist der Acer Predator Orion 9000 eines der Top-Modelle. Er bietet alles, was das Gamer-Herz begehrt. Auch ressourcenhungrige Games laufen mit maximalen Einstellungen, hoher Auflösung und mit hohen Bildraten. Für diese Gaming-Rakete muss man aber schon etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

4. Mindestanforderungen aktueller Spiele

  Medion Akoya P5376 H Hyrican CyberGamer 5723 Hyrican Military Gaming 5553 Acer Predator Orion 9000 DG.E0KEG.006
Destiny 2 flüssig spielbar  flüssig spielbar  höchst mögliche Einstellungen  höchst mögliche Einstellungen 
Call of Duty: WW2  spielbar   flüssig spielbar  höchst mögliche Einstellungen  höchst mögliche Einstellungen 
Assassin’s Creed: Origins  spielbar   flüssig spielbar  höchst mögliche Einstellungen  höchst mögliche Einstellungen 
Wolfenstein 2  spielbar   spielbar  höchst mögliche Einstellungen  höchst mögliche Einstellungen 
Need for Speed: Payback spielbar  flüssig spielbar höchst mögliche Einstellungen höchst mögliche Einstellungen

Beachten Sie beim Kauf eines neuen Gaming-PCs auch immer die Entwicklung der Spiele Industrie. Ein Gaming-PC auf dem heute alle Spiele ruckelfrei laufen kann in einem Jahr schon veraltet sein. Wer auf ein zukunftssicheres System setzen, aber auch seinen Geldbeutel schonen will, sollte sich im Bereich der Oberklasse Gaming-PCs umsehen. Somit hat man gute Hardware, auf der die nächsten Jahre alle Spiele laufen sollten, spart sich aber die teils extrem höheren Preise im High-End Bereich, bei dem die Hardware teilweise nur geringe Leistungssteigerungen bringt.


Finanzierungsmöglichkeiten für Gaming-PCs: Für einen Gaming-PC muss man tiefer in die Tasche greifen als für einen einfachen Office-Computer. Interessant sind daher die Angebote zur Finanzierung. Computeruniverse bietet für die Finanzierung eines Gaming-PCs Laufzeiten von sechs bis zu 72 Monaten. Optimal sind Laufzeiten von sechs oder 12 Monaten, da Sie so von einer Null-Prozent-Finanzierung profitieren.

Virtual Reality – für den Gaming-PC der Zukunft

Virtual Reality, oder abgekürzt VR, ist einer der aktuellen Trends. Immer mehr Spiele nutzen die virtuelle Realität, um ein ganzheitliches Spiele-Erlebnis zu schaffen. Neben einem entsprechend ausgerüsteten PC ist auch ein VR-Brille wie beispielsweise die Oculus Rift oder die HTC Vive erforderlich. Die Mindestanforderungen an den PC sind für die Oculus Rift die folgenden:

  • Grafikkarte: Nvidia 970/AMD 290 – empfohlen: GTX 1060/AMD Radeon RX 480
  • Prozessor: Intel i3-6100/AMD FX4350 – empfohlen: Intel i5-4590
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • HDMI: ein freier HDMI 1.3-Port
  • USB: 1x USB 3.0, 2x USB 2.0 – empfohlen: 3x USB 3.0, 1x USB 2.0
 

5. Gaming-PCs im Vergleich

Wie schneiden die oben vorgestellten Rechner im direkten Vergleich ab? Für die schnelle Übersicht werfen Sie einen Blick auf die untenstehende Tabelle. Aus ihr geht auch ein klarer Preis-Leistungs-Sieger hervor: der Mittelklasse-Gaming-PC Hyrican CyberGamer 5723. Denn er unterscheidet sich nur bei der Grafikkarte und in Sachen Arbeitsspeicher von seinem großen, aber deutlich teureren Bruder: Der Hyrican Military Gaming kommt mit einer GTX 1070 und bringt es auf 16 GB RAM, der CyberGamer hat eine GTX 1060 verbaut sowie 8 GB RAM.

  Einsteiger-Gaming-PC: Medion Akoya P5376 H Tower-PC Mittelklasse Gaming-PC: Hyrican CyberGamer 5723 Oberklasse-Gaming-PC: Hyrican Military Gaming 5553 Tower-PC High End-Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000 DG.E0KEG.007 Tower-PC
Betriebssystem Windows 10  Windows 10  Windows 10  Windows 10 
Prozessor  Intel® Core™ i5-6400 4x 2.70 GHz Intel® Core™ i7-7700 4x 3.60 GHz  Intel® Core™ i7-7700 4x 3.60 GHz  Intel® Core™ i7-8700K 6x 3.70 GHz 
Arbeitsspeicher  8 GB  8 GB  16 GB  16 GB 
Grafikkarte  NVIDIA GeForce® GTX 970 4.0 GB  NVIDIA GeForce® GTX 1060 6.0 GB  NVIDIA GeForce® GTX 1070 8.0 GB  NVIDIA GeForce® GTX 1070 8.0 GB 
Speicher  128 GB SSD, 1 TB HDD  120 GB SSD, 1 TB HDD  120 GB SSD, 1 TB HDD  256 GB SSD, 1 TB HDD 
Preis  €783,-  €999,-  €1399,-  €2699,- 

Im untenstehenden Diagramm sehen Sie auf einen Blick die Leistungsunterschiede der 4 PC-System-Klassen

 

6. Gaming-PC als Komplettpaket kaufen?

Ein guter PC alleine reicht für das perfekte Spiele-Erlebnis nicht aus. Deshalb werden häufig Komplettsysteme bestehend aus PC, Monitor, Tastatur und Maus angeboten. Das hat den Vorteil, dass optisch alles zusammenpasst und dass man bei einem neuen Computer keine Probleme mit der Kompatibilität mit älteren Geräten hat. Oft sind diese Bundles auch günstiger, als wenn man jede Komponente einzeln kaufen würde.

Der Nachteil bei Komplett-Sets ist, dass man eben auf die jeweilige Zusammenstellung angewiesen ist und die Komponenten nehmen muss, die angeboten werden – auch wenn man vielleicht ein Element des Sets gar nicht braucht oder wenn einem eines nicht zusagt.

Alternativ kann man auch selbst ein Set aus den benötigten Komponenten zusammenstellen. Für den Fall, dass Sie das tun, beachten Sie bitte, dass der Monitor und die Grafikkarte zusammenpassen. Wenn Ihr Monitor eine der Technologien FreeSync oder G Sync unterstützt, muss die Grafikkarte dazu passen. Bei FreeSync und G Sync handelt es sich um Technologien, die dafür sorgen, dass Monitor und Grafikkarte synchron arbeiten und es nicht zu Lags oder Stottern kommt. FreeSync ist der Standard, der von AMD-Grafikkarten unterstützt wird. Nvidia hingegen setzt auf G Sync.

 

7. Zubehör rundet das Spielerlebnis ab

Wenn Sie Ihr Spielerlebnis – und vielleicht auch Ihre Leistung in Spielen – optimieren möchten, so gibt es Zubehör, das beim Feintuning hilft. Angefangen bei einem guten Gaming-Monitor, der eine schnelle Reaktionszeit und mindestens Full HD-Auflösung haben sollte, bis hin zu Eingabegeräten wie Maus und Tastatur.

 

Die richtige Gaming-Maus finden

Für präzise Eingaben ist die Maus entscheidend. Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Anforderungen Sie an die Maus haben: Möchten Sie programmierbare Tasten oder gar Makrofunktionen? Soll die Maus kabellos oder mit Kabel sein? Bei einer ergonomischen Maus müssen Sie als Linkshänder darauf achten, dass die Maus auch für Sie geeignet ist. Razer hat eine ganze Serie mit Mäusen für Linkshänder herausgebracht.

Für schnelle Spiele mit hohen Bildraten ist eine LED-Maus besser geeignet als eine Laser-Maus. Das spielt allerdings nur für Pro-Gamer eine Rolle. Für die meisten Gelegenheitsspieler ist die Frage, ob LED oder Laser, zweitrangig. Hingegen spielen die DPI (Dots per Inch, Punkte pro Inch) eine Rolle: Je höher die DPI-Zahl, desto mehr Bildpunkte tastet eine Maus ab und desto sensibler reagiert sie auf Bewegungen. Bei vielen Mäusen können Sie die DPI einstellen.

 

Die richtige Gaming-Tastatur finden

Viele Gamer setzen auf mechanische Tastaturen, da die Eingabe präziser ist und die mechanischen Tasten haltbarer sind. Im Fall der Fälle lassen sich einzelne Tasten leicht austauschen. Mechanische Tastaturen sind jedoch etwas teurer und lauter und kommen oft mit weniger Extras als herkömmliche Tastaturen. Besonders in MMOs und MOBAs werden gerne Makros genutzt – wenn Sie das diese Art von Videospielen spielen wollen, achten Sie beim Kauf einer Tastatur darauf, ob Makros programmierbar sind. Je nachdem, wo Sie spielen und wie dort die Beleuchtung ist, können auch beleuchtete Tasten sinnvoll sein.

 

Wasserkühlung – wann ist sie nötig?

Eine Custom Wasserkühlung sieht toll aus, ist aber auch ein teures Vergnügen. Wenn Sie Ihren Gaming-PC nicht übertakten wollen, ist eine Wasserkühlung lediglich ein nettes Gimmick. Gehen Sie jedoch gerne mal ans Limit von Prozessor und Grafikkarte, kann eine Wasserkühlung sinnvoll sein. Sie ist zwar teurer als die Luftkühlung, kühlt jedoch besser und ist meistens auch etwas leiser. Für weniger versierte Nutzer ist eine All-in-One-Lösung wie die be quiet! Silent Loop Komplett-Wasserkühlung besser geeignet als ein Custom Wasserkühlungs-Kit wie das Thermaltake Pacific RL.

 

8. Der Wunsch-Rechner – Gaming-PC selbst zusammenstellen

Wenn Sie Ihren Gaming-PC selbst zusammenstellen wollen, hat das den Vorteil, dass Sie die Komponenten exakt auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen können. In der Regel kommen Sie etwas günstiger weg, wenn Sie Ihren neuen Spiele-Rechner selbst zusammenstellen und auch zusammenbauen statt einen PC von der Stange zu kaufen. Allerdings ist das nur ratsam, wenn ein gewisses Grundwissen vorhanden ist, denn es gilt einiges zu beachten:

 

Passen die Komponenten zusammen?

Der wichtigste Punkt, auf den Sie achten müssen, ist die Kompatibilität der einzelnen Komponenten. So muss beispielsweise der Prozessor auch auf das gewünschte Mainboard passen, achten Sie hierbei auf den Sockel. Schauen Sie beim Arbeitsspeicher auch darauf, ob das Mainboard DDR3 oder DDR4 Speichermodule unterstützt – DDR3 RAM-Riegel passen nicht auf DDR4 Sockel und umgekehrt. Denken Sie außerdem an ein ausreichend dimensioniertes Netzteil – eine Komponente, bei der Sie nicht den Rotstift ansetzen sollten. Gute Netzteile erkennt man an der Bezeichnung „80-PLUS“ dies bedeutet das sie einen Wirkungsgrad von 80% oder höher aufweisen.

 

Tipp: Das passende Netzteil finden

Wie stark Ihr Netzteil sein muss, können Sie berechnen. Dazu benötigen Sie die TDP (Thermal Design Power) von Grafikkarte und Prozessor. Sie finden diese Angaben auf der Verpackung oder in den technischen Daten der Grafikkarte bzw. des Prozessors. Diese beiden Werte addieren Sie. Zusätzlich addieren Sie die Werte für die Leistungsaufnahme der weiteren Komponenten. Grobe Richtwerte hierfür sind die folgenden:

  • Mainboard – 25 Watt
  • Arbeitsspeicher – 6 Watt
  • Festplatte – 10 Watt
  • SSD – 2 Watt
  • Optisches Laufwerk (CD/DVD-Brenner) – 7 Watt

Das Ergebnis ist kein genauer Wert, sondern stellt nur einen Richtwert dar, an dem Sie sich orientieren können. Alternativ gibt es auch Online-Netzteil-Rechner, mit denen Sie die Leistung ausrechnen können, die Ihr Netzteil benötigt.

Ebenfalls wichtig: die Gehäuse-Kühlung. Je leistungsstärker die Komponenten sind, die Sie verbauen wollen, desto mehr Kühlung wird benötigt. Ist der Lüfter im Lieferumfang des Prozessors enthalten, können Sie dies an der Bezeichnung „Boxed“ erkennen. Falls der Lüfter nicht beim Prozessor dabei ist, benötigen Sie einen separaten Lüfter.

Oft vergessen: Achten Sie auch darauf, dass das Mainboard ins Gehäuse passt! Falls Sie vorhaben, das System bei Gelegenheit aufzurüsten, achten Sie darauf, dass auf dem Mainboard genügend Platz für weitere RAM-Riegel vorhanden ist und wie viel Arbeitsspeicher das Mainboard maximal unterstützt.

 

9. Fazit: Selbst zusammenbauen oder fertigen Gaming-PC kaufen?

Auch wenn fertige PCs etwas teurer sind: Sie können davon ausgehen, dass alle Komponenten miteinander kompatibel sind. Mit Hilfe der Produktfilter können Sie einfach und schnell die Gaming-PCs auswählen, die Ihren Vorstellungen am nächsten kommen. Außerdem sparen Sie sehr viel Zeit, die Sie für die Recherche und den Zusammenbau der einzelnen Bauteile benötigen. Wenn’s etwas günstiger sein soll und Sie einen PC ganz nach Ihren Vorstellungen möchten, dann ist selbst bauen durchaus eine Alternative – vorausgesetzt natürlich, Sie bringen das notwendige Know-how mit.

 

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17.10.2018 05:48:50