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Kaufberatung Leinwände

 

1. Leinwand statt Rauhfaser

Kaufberatung Leinwände

Filme wie im Kino gibt es zuhause nur, wenn die Ausrüstung stimmt. Ein Projektor, der Bilder auf eine nackte Wand oder eine Raufasertapete wirft, reicht dafür nicht aus. Diese Lösung verschenkt einen großen Teil der erreichbaren Bildqualität.

Eine Leinwand sorgt für leuchtendere Farben, höheren Kontrast und mehr Schärfe. Die unterschiedliche Beschaffenheit von Leinwänden macht es zudem möglich, mit der Wahl des passenden Modells einem leuchtschwachen Projektor zu mehr Leuchtkraft zu verhelfen.

Alles, was Sie für die Auswahl der richtigen Leinwand machen müssen ist, Einsatzort und -zweck zu bestimmen und diese Kaufberatung lesen. (pr)

 

2. Größe und Format

Bei der Wahl einer Leinwand sollte nicht das Motto „Je größer, desto besser“ die Kaufentscheidung beeinflussen. Vielmehr ist es wichtig, dass die Projektionsfläche in einem guten Verhältnis zum Raum und vor allem zum Betrachtungsabstand steht.

Eine Faustregel besagt, dass die Breite der Leinwand etwa die Hälfte der Entfernung zwischen Leinwand und Sitzplatz beträgt. Sitzen Sie beispielsweise vier Meter von der Leinwand entfernt, sollte diese zirka zwei Meter breit sein.

Daneben stellt sich die Frage nach dem Format. Für Filme von DVD, Blu-Ray und auch TV-Sendungen ist das 16:9-Format gängig. Ideal an das Kinoformat ist eine Leinwand mit 21:9-Verhältnis angepasst. Das 4:3-Format hat demgegenüber Vorteile, wenn Sie Daten von einem Computer auf die Leinwand projizieren möchten, sei es eine Präsentation oder eine Bildershow.


Tipp: Wichtig ist ein schwarzer Rand um die jeweilige Projektionsfläche. Dieser erhöht subjektiv den Bildkontrast.

3. Fest oder rollbar

Eine Leinwand können Sie dauerhaft an eine Wand hängen, so wie man es auch im Kino macht, nach Bedarf ausfahren oder aufstellen. Die fest installierten Versionen nennt man auch Rahmenleinwand. Sie sind sehr stabil aber stets sichtbar.

Leinwände zum Abrollen verschwinden nach der Nutzung aus dem Blickfeld. Sie sind somit besser für ein Wohnzimmer geeignet. Rollbare Leinwände gibt es in unterschiedlichen Versionen, als sogenannte Rolloleinwand, die dauerhaft an der Zimmerdecke oder einer Wand angebracht wir, als Stativleinwand, zum temporären Aufhängen an ein Stativ und als Bodenleinwand, die eingerollt auf dem Fußboden liegt.

Die Rolloleinwand hat ihren Namen von einem Fensterrollo, da sie genauso funktioniert. Ist sie eingefahren, verbirgt sich die Rolloleinwand in einem Kasten, der sie schützt. Ist sie ausgefahren, spannt häufig eine Metallkonstruktion hinter der Leinwand das Tuch.


Tipp: Spannt ein Seilsystem eine rollbare Leinwand, sinkt die Gefahr unerwünschter Wellen deutlich.

4. Der Gain-Faktor

Eine Größe, mit der Sie die reflektierte Projektion beeinflussen können, ist der sogenannte Gain-Faktor. Er zeigt an, wie intensiv die Leinwand das einfallende Licht bündelt und reflektiert, sodass Farben und Kontraste möglichst viel Kraft und Dynamik haben.

Ein niedriger Wert bedeutet, dass die Reflexion relativ gering ist und die Leinwand einen Teil des Lichts, das der Projektor darauf wirft, schluckt. Ein hoher Wert deutet darauf hin, dass mehr Licht zum Betrachter zurückstrahlt. Eine Leinwand mit hohem Gain-Faktor kann somit einem Projektor mit schwacher Leuchtkraft zu einem helleren Bild verhelfen.

In der Regel variiert der angegebene Wert zwischen 1 und 2. Gain-Faktor 1 deutet dabei auf schwächere und Gain-Faktor 2 auf stärkere Reflexion. Ein hoher Gain-Faktor hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Der Betrachtungswinkel schrumpft. So verdunkelt sich das Bild im Randbereich der Sitzposition und der Kontrast nimmt ab.


Tipp: In einem verdunkelten Raum ist ein Gain-Faktor zwischen 1 und 1,2 vollkommen ausreichend. Leuchtet der Projektor nur schwach, sind Werte zwischen 1,3 und 1,5 empfehlenswert.

5. Das Material

Eine Leinwand besteht schon länger nicht mehr als Leinen, von dem sich der Name ableitet. Man unterscheidet stattdessen aus Glasfaser gewebte Tücher und Folienleinwände.

Gewebetücher sind dicker als Folien und somit auch etwas stabiler, was die Gefahr von Wellen und ungewollten Bewegungen reduziert. Zudem besitzen sie eine Beschichtung, die gleichfalls die Steife erhöht und dafür sorgt, dass die Oberfläche auch nach jahrelanger Nutzung noch glatt ist. Gewebetücher sind typisch für rollbare Leinwände.

Eine aus Kunststofffolie gefertigte Leinwand ist dünner und leichter. Sie kommt schneller aus der Ruhe und wirft eher Wellen, wenn sie nicht besonders gut gespannt ist, etwa durch ein Seilsystem oder mithilfe von Druckknöpfen.

Fürs Spannen eignet sich dieses Material besonders gut. Es kommt daher häufig bei Rahmenleinwänden zum Einsatz, wo die Folien eine sehr ebene Projektionsfläche bilden. Das dünnere Material der Folienleinwand vereinfacht die Lagerung.

Viele Leinwände haben eine Spezialbeschichtung, die das Reflexionsverhalten steuern soll, sodass mehr Licht beim Auge des Betrachters ankommt. Dazu fixieren die Hersteller winzige Glas- oder Kunststoffkugeln auf der Leinwand. Entsprechende Versionen tragen beispielsweise das Wort „retroreflexiv“ im Namen oder in der Beschreibung. Man erkennt sie auch an der Bezeichnung „Perl-Leinwand“.


Tipp: Befinden sich die Lautsprecher direkt hinter der Leinwand sollte diese eine Mikroperforation besitzen, damit der Ton besser durch gelangen kann.

6. Rückprojektionsleinwand

Eine Sonderform ist eine Rückprojektionsleinwand. Sie wird von hinten angeleuchtet und zeigt das Bild den davor sitzenden Betrachtern. Für das Wohnzimmer ist diese Version nicht guten Gewissens zu empfehlen, da sie einen großen Raum mit viel Platz hinter der Leinwand benötigt. Sie kommt eher im gewerblichen Bereich zum Einsatz.

Für Rückprojektionsleinwände setzt man auf transparente Folienleinwände. Es gibt aber auch weiße Kombinationslösungen, die sich von vorne und hinten bestrahlen lassen. Diese sind sehr dünn und nur ein Kompromiss. Die Bildqualität ist schlechter als bei einer reinen Rückprojektionsleinwand.

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18.02.2019 02:42:45